Die Erfolgsgeschichte des LAZ Leipzig e.V.

Die olympischste aller Sportarten findet im LAZ ein Zuhause

 

Mit dem Ziel einen leistungssportlich-orientierten deutschen Spitzenverein in Leipzig zu etablieren, wurde am 21. November 1996 das Leichtathletikzentrum Leipzig gegründet. Mit gerade 43 Mitgliedern startete das LAZ in die erste Saison und hat sich mittlerweile zu einer der Top-Adressen der deutschen Leichtathletik entwickelt. In der Vereinsrangliste des DLV, eine Art Bundesligatabelle der Leichtathletik, platzierten sich die Athleten des LAZ in den letzen zwei Jahren unter den besten 10 deutschen Vereinen.

 

Spitzenleichtathletik mit nationalen und internationalen Erfolgen

 

Während dieser rasanten Entwicklung erlebten wir gemeinsam einige interessante und einschneidende Etappen. Zum Beispiel das Jahr 1999, das Jahr der ?Powerfrauen?, in dem Linda Kisabaka, Carmen Wüstenhagen, Franca Hertel, Gabi Herold und Annett Amberg allein sieben Mal Edelmetall bei Deutschen Meisterschaften gewannen. Auch die Jahrtausendwende war für unseren Verein ein bedeutender Meilenstein. Rund 200 Schüler und Jugendliche von anderen Vereinen der Stadt entschieden sich mit Beginn der Hallensaison 2000 das LAZ-Trikot zu tragen und die Kräftekonzentration am Leichtathletik-Standort Leipzig somit weiter voranzutreiben. Die 3 x 800m Staffel in der Besetzung Kisabaka, Ehrlich und Hertel düpierte die gesamte deutsche Spitze und sorgte für den ersten Deutschen Meistertitel in der Freiluftsaison seit Bestehen des LAZ, Thomas Goller lief im 400m Hürden Halbfinale von Sydney und Jana Tucholke gewann die Silbermedaille bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Chile. In den kommenden Jahren stürmten unsere Athleten mit immer größeren Erfolgen auf nationaler und internationaler Ebene voran. René Sack wird 2001 Deutscher Hallemeister im Kugelstoß, 2002 holt Romy Spitzmüller Silber bei den Deutschen Meisterschaften über die Halbmarathondistanz, Jana Tucholke geht als Deutsche Meisterin im Diskuswurf bei den Europameisterschaften in München an den Start. Die vorläufigen Höhepunkte auf dem internationalen Parkett sind die Olympiateilnahme von Kugelstoßer Peter Sack in Athen und der 2. Platz von Thomas Blaschek in Göteborg. Mit dem Vizeeuropameistertitel holt der LAZ-Hürdenläufer die erste internationale Leichtathletik-Medaille seit 16 Jahren nach Leipzig. Blaschek, als einziger A-Kader des Landes Sachsen ist Galionsfigur des ständig wachsenden starken Leipziger Hürdenteams. Unter der Führung von Cheftrainer Idriss Gonschinska trainieren inzwischen 30% der deutschen Top-Hürdenläufer am Bundesstützpunkt Leipzig.

 

Im LAZ wird NACHWUCHS groß geschrieben

 

Inzwischen ist das LAZ aber nicht nur im Spitzensport tätig. Umfangreiche Sichtungsarbeit und gezielte Talentförderung bilden einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit des LAZ Leipzig. Mit Gründung des Junior-Elite-Teams macht der Verein deutlich, welch hohen Stellenwert die systematische Förderung der talentierte Eigengewächse einnimmt. Wichtigster Baustein bei der Suche nach diesen potenziellen Eigengewächsen ist die deutschlandweit einzigartige Sichtungsaktion ?Schüler sprinten zu Olympia?, an der jährlich rund 4.000 Grundschüler teilnehmen. Wie erfolgreich die Nachwuchsarbeit des LAZ ist, zeigen die ca. 60 Landeskader die jährlich am Stützpunkt Leipzig betreut werden. Dreiviertel aller LAZ-Mitglieder sind Kinder, Schüler und Jugendliche. Das LAZ bietet für jede Altersklasse eine eigene Trainingsgruppe an, in der die Kids altersgerecht und disziplinübergreifend von hoch-qualifizierten und engagierten Übungsleitern und Trainern betreut werden. 25 Trainerlizenzen und 15 sportwissenschaftliche Diplome dokumentieren das Experten-Know-how der 30 ehrenamtlichen Trainer und Übungsleiter des Vereins. Neben diesem ehrenamtlichen Engagement sind eine breite Basis, klare Strukturen und nationale und internationale Präsenz die Erfolgsgaranten des LAZ Leipzig.

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